Durch die Wüste – The Nullarbor Plain

Nachdem wir 2 Nächte halb wild in einem Nationalpark campiert  hatten, mussten wir uns leider vom zum weißesten Strand Australiens gewählten Lucky Bay  verabschieden.

Wir wissen ja, dass man keinem Aussie glauben darf, der sagt:“It’s just down the Road!“ Das kann eine bis zu 2-stündige Fahrt bedeuten. So hätten wir auch ahnen können, dass wir uns auf eine empfohlen e Abkürzung mit den Worten:“ Take the shortcut, it’s a pretty  good road, you can go there, no worries!“ besser nicht einlassen sollten.

Die netten Leute vom Contingup Roadhouse, mit denen wir noch über Angela Merkel und Miele-Waschmaschinen diskutierten , meinten das auch und so machten wir uns auf den Weg nach Balladonia,ohne über Norseman zu müssen.

Leider haben wir für die 200 km 5 Stunden gebraucht, da die offroad-Strecke so hubbelig war ,dass man teilweise nur 30fahren konnte, über  Norseman – ca. 450 km – wäre wir da auch allemal da gewesen und unser Auto und unsere Rücken wären weniger strapaziert gewesen.  Es kamen uns  n ur 2 Autos entgegen.

Aber wir suchen ja das Abenteuer und fanden auch das von den Roadhouse-Leuten angekündigte über 100 Jahre alte Farmhaus, in dem man sich das Leben um 1890 anschauen kann. Der letzte Tagebucheintrag war von vor 2 Tagen , bei einer Panne wären wir also schnell gefundenworden.

Außerdem gab es dort Überlebens-Tipps und ein Starthilfekabel und Vegemite.

Das war also die Paramango-Road, die sogar im Lonely Planet erwähnt wird, vor allem wegen der „Unterwäsche-Kunst“. Jetzt wissen wir auch, was damit gemeint ist. Das war ja erst der Anfang  der Fahrt durch die Nullarbor-Ebene. Unter den Fotos geht’s weiter.

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In Balladonia haben wir im sog. Caravanpark übernachtet. Am nächsten Abend ca. 500 km weiter, kurz vor Mundrabilla haben wir einfach in einer Parkbucht übernachtet. Weiter hinten stand noch ein Wohnwagen ansonsten waren wir ganz allein. Zuerst haben wir unsere Weihnachts-CD  Ella Fitzgerald gehört und ich hab lauthals mitgesungen, dann die Essential Aussie Songs und dabei den Sonnenuntergang beobachtet und Aussie Burger gemacht und gegessen. Bei so viel Nichts kann man einfach sooo glücklich sein -hier in der Einsamkeit und unterm Sternenhimmel. Das South ern Cross haben wir aber nicht entdecken können. Da müssen wir noch mal ran. Das war eine der schönsten Nächte.

Eine weitere Nacht haben wir in Ceduna verbracht. Das war aber schon wieder re cht zivilisiert und wir hatten einen Super Caravanpark. Die Caravanpark s muss sich sowieso mal loben. Die haben glaube ich mal einen ganzen artikel verdient. So was gibt’s bei Uns einfach nicht.

ceduna ist oystercapital of Australien und wir hatten einmal Austérn in der oyster Bar und einmal haben wir sie am Campingplatz Rezeption gekauft und in der super tollen campkitchen Kilpatrick zubereitet.

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Hyden Wave Rock

imageWo Hyden ist, seht Ihr auf der Seite „unsere Route „. Jedenfalls nahmen wir einen Umweg von je 300 km inKauf um Wave Rock zu sehen und außerdem hätten die Mossies uns fast aufgefressen. Das war nämlich schon ganz schön weit im Outback. Aber – der Umweg hat sich gelohnt – besonders unterm sagenhafte n Sternenhimmel war die Welle einfa h Wahnsinn. Man lehnt si h an den warmen Fels und kann kaum glauben , dass diese Formation  über 2 Milliarden Jahre alt ist.

Und dass die Natur tatsächlich so etwas Formen kann.

Ich glaube der Besuch des Ayers Rock wäre nicht besser, denn dahin schaffen wird es diesml wieder nicht.image

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Aussie-Camping

Es ist schon erstaunlich, was die Australier so alles beim Camping mithaben. Da werden keine Mühen gescheut. Markisen,Pavillons, mehrere Boote, verschiedene Angeln und jede Menge Angel Accessoires. Toaster, Gasgrill, Wäscespinne usw. Neben uns ist eine Familie gerade dabei die Weihnachtsbeleuchtung an ihrem Pavillon anzubringen, mit einer Engelsgeduld! Tagesaufgabe! Wir werden sie leider nicht mehr leuchten sehen, da wir jetzt weiter nach Hyden fahren. Aber die Weihnachtsbeleuchtung des Caravanpark hier war auch schön bunt und kitschig.